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Die reitende Zunft aus dem Natheort stellt sich
vor:
Alles fing eigentlich ganz harmlos an. Eine
handvoll pferdebegeisterter
Nesselröder-/innen organisierte sich 1985 im besagten Reiterverein
St. Georg.

Gerhard
Blank,
Ursula Benseler,
Heinrich Borchard, Bernhard
Leineweber, Mathias
Weber,
Regina Borchard, Uli Hellmold,
Hermann Weber
Ortsbürgermeister:
Josef Nolte ( von links nach
rechts)
Man ritt nicht nur ins Gelände, die Mitglieder zeigten
sich auch auf Turnieren in der näheren Umgebung sehr
erfolgreich.Um gute
Trainingsmöglichkeiten zu schaffen, beschlossen die damals 48
Gründungsmitglieder gleich Nägel mit Köpfen zu machen. Im Juli 1987
beginnen sie mit dem Bau einer Reitanlage.

Die komplett in Eigenleistung errichtete Anlage liegt
am süd-östlichen Ortsrand von Nesselröden. Über die Jahre wächst der Verein stetig.
Immer mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene begeistern sich für
diesen Sport. Die Mitglieder des Vereins kommen nicht mehr nur aus
Nesselröden, der Bekanntheitsgrad zieht immer größere Kreise. Wohl
auch dadurch, dass die Nesselröder Reiter Ausrichter zahlreicher
Veranstaltungen sind. Begann man 1985 mit sogenannten Reitertagen, einmal im Jahr
zu Pfingsten, so ist das zunächst zweitägige, seit 1997 dreitägige
Pfingstreitturnier zu einer nicht mehr weg zu denkenden Institution
mit über 500 teilnehmenden Pferden geworden. Ungewöhnlich, aber nicht unattraktiv für das
Vereinsleben war der Umstand, dass mit dem Bau der großzügigen
komfortablen Reitanlage ein Berufsreiter als Pächter das Stalles und
Mitnutzer der Anlage gefunden werden konnte.

Regelmäßige Investitionen lassen den
Verein immer attraktiver werden und das Trainingsangebot wächst
stetig. Spring- und Dressurunterricht, Voltigieren und
Kinderreitunterricht stehen regelmäßig auf dem Plan.
Weiterhin präsentiert
sich der Verein alljährlich im Oktober bei der Fuchsschwanzjagd und
einer Reiterralley und im Dezember beim Weihnachtsreiten.
Die inzwischen ca.
272 Mitglieder sind unermüdlich im Arbeitseinsatz. Die jüngste
Erneuerung ist der in 2001 erstellte Turnierplatz, der die Reiter
aus nah und fern anlockt, sowie der angrenzende Unterstand, der es
dem Besucher auch beim (üblichen) Pfingstregenwetter erlaubt, bei Kaffee und
Kuchen zu verweilen.

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